Achtung - anderer Ausstellungsort!

Hamburger Straße 267
38118 Braunschweig

20.06.2014 – 27.07.2014

---INTENSIVSTATION---
Jahresausstellung des BBK Braunschweig 2014

Ausstellungseröffnung am 19. Juni 2014 um 20 Uhr im raumLABOR

„Intensivstation“ lautet der selbstgewählte Titel der diesjährigen Jahresausstellung der Braunschweiger BBK Künstler. Über 80 Werke von mehr als 50 Künstlern werden in der städtischen Kunsthalle im raumLABOR, Hamburger Straße Nr. 267, 38118 Braunschweig ausgestellt.

Ingo Lehnhof - Flash BackDie Künstler visualisierten das Thema auf verschiedenartigste Weisen: intensiv wurde im Sinne von kräftig, rege, eindringlich, stark, tief, satt, leuchtkräftig verwendet oder ganz konkret mit einem deutlich medizinischen Bezug zur Intensivstation gearbeitet. Mediale Omnipräsenz, Bilderfluten, Nachrichtenfülle und allgegenwärtige Verfügbarkeit von Informationen. Eine Ära der Superlative, des Besten, Größten, Schnellsten, Meisten, des „Ultimativen“. Ist in dieser Zeit eine eingehende Konzentration überhaupt möglich? Über die reale medizinische Einrichtung für Patienten mit lebensgefährlichen Verletzungen und Krankheiten hinaus, impliziert Kunst unter dem Titel „Intensivstation“ eine gründliche Konzentration, die in mannigfaltiger künstlerischer Technik umgesetzt wurde.


Eva Westermann-Baumgarten (Radio Okerwelle)im Gespräch mit Julia Taut

Die Vernissage findet am Donnerstag, den 19.06.2014 um 20 Uhr im raumLabor, Hamburger Straße 267 in 38118 Braunschweig statt. Oberarzt Dr. Thomas Wimmer, Chirurg im Krankenhaus Marienstift wird die Eröffnungsrede halten. Die Musik kommt von Timothy Nealon & Bilge. Iris R. Selke wird die Performance „Anatomie der Kunst“ zeigen.

Öffnungszeiten:
Mi & Fr 15 - 18 Uhr, Do 15 - 20 Uhr, So 11 - 17 Uhr

Fehmi Baumbach - From Station to Station

Sonderführungen:
Künstlerführungen an den Sonntagen 29.06.2014 und 13.07.2014 mit Ilse Hilpert, am 22.06.2014 und am 20.07.2014 mit Knud Balandis, jeweils um 14 Uhr. Am 05.07.2014 Taschenlampenführung mit Julia Taut um 23:00 Uhr.

Künstler:
Sany Abdullah, Ingrid Ahrens, Thomas Ammerpohl, Knud Balandis, Fehmi Baumbach, Gabriele Borchert, Jürgen Brohm, Heike Czerwonka-Dörges, Gerd Druwe, Michael Ewen, Ina Falkenstern, Christiane Ferno, Renate Gallasch, Madeleine Gorges, Christian Grams, Andreas Greiner-Napp, Taissia Habekost, Valerie Hanisch, Irene Heimsch, Susanne Hesch, Ilse Hilpert, Felicia Holland, Bianca Höltje, Jens Isensee, Heinz Israel, Henry K., Sabina Kaluza, Helge Karnagel, Jonas Karnagel, Manuela Karin Knaut, Günter Koch, Klaus G. Kohn, Friedhelm Kranz, Sabrina Krökel, Ingo Lehnhof, Dörte Lehnigk, Heide Lühr-Hassels, Rosi Marx, Bärbel Moré, Jürgen Neumann, Thea Pini, Andreas Rauscher, Franziska Rutz, Yvonne Salzmann, Horst Schmidt, Wolfgang Schmidt, Iris R. Selke, Anke Sondhof, Deborah Uhde, Volker Veit, Tobias Vergin, Gisela Weiß, Ev Zinkernagel

Friedhelm Kranz - KongoSany Abdullah - Becken

02.Mai– 08. Juni 2014

Andreas Greiner-Napp: Erinnerungslandschaften - Photographie

Andreas Greiner-Napp, RodinaEröffung: 30.04.2014 um 20 Uhr (Tanz in den Mai)

Begrüßung: Gerd Druwe, Vorstand BBK
Einführung: Prof. Walter Ackers
Musik: „growl-it“

In der Ausstellung „Erinnerungslandschaften“ des Braunschweiger Photographiekünstlers Andreas Greiner-Napp in der Torhaus-Galerie sind Landschaften Träger von Erinnerungen. Die verfallenen Reste eines ehemaligen Freibads zeigen eine verwilderte Fläche: Bäume, die im Schwimmbecken wachsen und weidende Pferde als neue Bewohner. Doch die Vergangenheit bleibt gegenwärtig, man hört geradezu die juchzenden Kinder, die zum Ärger des Bademeisters vom Beckenrand in das Bassin springen.


Eva Westermann-Baumgarten (Radio Okerwelle)im Gespräch mit Andreas Greiner-Napp

Andreas Greiner-Napp sucht verlassene Orte, vergessene Landschaften und Häuser, in denen das einstige Vorleben präsent bleibt. Ein zerfallenes Harzer Jugendstilsanatorium, ein einsamer Plastikstuhl im Wald, Ruinen eines schottischen Wohnhauses- die Photographien dieser Erinnerungslandschaften zeigen, dass wir immer eine kulturell geprägte subjektive Wahrnehmung von Gegenden haben. Wenn Menschen eine Landschaft bebauen oder verändern, bleibt immer etwas zurück. Dies wird in den meisterhaften Photographien Andreas Greiner-Napps deutlich. Die Vollendung der vergessenen Geschichten und die eigentliche Erinnerung liegen im Betrachter selbst.

Eröffnung der Ausstellung mit einem Tanz in den Mai, 30.04.2014 um 20 Uhr. Die Eröffnungsrede hält Prof. Walter Ackers, die musikalische Begleitung kommt von der Band growl-it.

Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind Mittwoch bis Freitag von  15 bis 18 Uhr sowie Donnerstag zum artafterwork bis 20 Uhr, Sonntag 11 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.

An den Sonntagen 04.05., 25.05. und 08.06. ist der Photographiekünstler Andreas Greiner-Napp selbst zugegen und freut sich auf Ihre Fragen.

14. März bis 20. April 2014
Ausstellung „zu zweit“ von Thea Pini und Renate Gallasch -

Vernissage: 13.03.2014 um 20 Uhr in der Torhaus-Galerie

Thea Pini, MoorfugeGrußwort: Karl-Heinz Adamski,

Eröffnungsrede: Pia Kranz,

Musikalische Begleitung: Fossajar

In den BBK-Torhaus Galerie Räumen sind in den nächsten Wochen die regionalen Künstlerinnen Thea Pini und Renate Gallasch in einer gemeinsamen Ausstellung zu sehen. Beide Künstlerinnen zeigen überwiegend abstrakte Gemälde und Skulpturen, die eine untergründige Nähe zur Natur eint.

"Lichtgewebe", "Weißes Moor" oder "Vegetation" sind nur einige Bildtitel von Thea Pini. Die Naturverbundenheit ihrer abstrakten Gemälde zeigt sich jedoch nicht nur in den Titeln, sondern auch an der natürlichen Farbgebung und der Malweise mit Eitempera. Daneben stehen ursprüngliche Holzskulpturen aus rustikalen Fassdauben und Deckenbalken, die nun zweckentfremdet in ästhetischem Kontext faszinieren.

Auf die Leinwände werden mit großen, groben Pinselstrichen wilde, lebendige Landschaften geformt, die sowohl Ruhe als auch Dynamik ausstrahlen. Wie in dem Bild "Ockergrund", bei dem Thea Pini Farbstoffe direkt aus einem Flussbett entnahm um ihr Werk zu malen. So verwächst der Fluss mit dem Kunstwerk.

Renate GallaschIm Kontrast dazu stehen die Werke von Renate Gallasch, welche durch ihre zarte Strichführung eine grazile Leichtigkeit erhalten. Dieser Eindruck wird durch die teils großen, weiß belassenen Leinwandflächen noch verstärkt. Viele graue, braune und gelbe Elemente zieren die Werke, die transparent wirken. Nach intensivem Betrachten werden nach und nach die einzelnen Schichten sichtbar und die Bewegung der Bilder deutlich. Auch Renate Gallasch zeigt Holzskulpturen, wie aufstrebende Balken, die als i-Tüpfelchen mit einem roten Pilz oder einer roten Fahne enden.

Die Ausstellung „zu zweit“ wird vom 14. März 2014 bis zum 20. April 2014 in der Torhaus-Galerie gezeigt.
Am 30. März um 11 Uhr und am 20. April um 14 Uhr finden Führungen mit der BBK-Künstlerin Bianca Höltje statt, der Eintritt ist frei.

24.01. - 02.03.2014 Marc Taschowsky „crossover- Malerei und Objekte“

Marc TaschowskyVernissage am 23.01.2014 um 20:00 Uhr, es grüßt Rainer Scheer (Vorstand BBK), es spricht Marcus Körber (Städtische Galerie Wolfsburg), es spielt Peter der Wolf.

Leuchtende Farben und Ikonenverehrung: die Handschrift des Künstlers liegt stilistisch in einer besonders genussvollen Verwendung von Farben. Thematisch nehmen aktuelle und historische Ikonen einen besonderen Platz im Werk Marc Taschowskys ein, der in Berlin lebt und in Braunschweig studiert hat. Ob Mao, Salvador Dalí, Kermit der Frosch oder Erich Honecker: in der Serie „Köpfe“ werden sie zu Taschowskys Bildsujets, stehen in prachtvoller Farbigkeit verfremdet nebeneinander und werden vom Künstler in jeweils prägnanten Posen dargestellt. Zusammen mit der Farbwahl ergeben diese Portraits ein eigenes Bild des Künstlers auf den jeweils Dargestellten.

Neben einer großen Begeisterung für Popkultur, Helden der Kindheit und phantastischen Synthesen gibt es im Werk Taschowskys überdies die Welt der humoristisch geprägten Objekte.

Am 02. März 2014, um 14 Uhr führt Marc Taschowsky durch seine Ausstellung.


Interview mit Julia Taut von Eva Westermann-Baumgarten (Radio Okerwelle)

   
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